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Björn Widmann
Björn Widmann (Foto: SWR3)

Im Hunsrück, der Eifel, der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald: Überall hat es in der Nacht auf Samstag geschneit. Und es soll noch mehr Schnee kommen.

Wird das endlich mal wieder ein Winter mit Schnee für alle? Die Wetterdienste in Deutschland machen zumindest Hoffnung, dass das erste Adventswochenende Schnee bis in Lagen von 300 Metern bringen könnte.

In der Nacht auf Samstag hat es schon geschneit: Vor allem auf der Schwäbischen Alb, im Schwazwald und in der Eifel sind die Landstriche zum Teil schon weiß.

Den #Schnee gab es letzte Nacht vor allem in den mittleren und höheren Lagen der westlichen #Mittelgebirge. Wo wie viel gefallen ist, erfahrt ihr im heutigen Thema des Tages unter: https://t.co/dWsPGp5qSW /V https://t.co/NSKAygY9Jj

Vor allem im nördlichen Saarland hat es in der Nacht auf Samstag viele Unfälle gegeben – die sind aber ohne Verletzte geblieben. Die A1 und die A62 waren wegen Schnee und Unfällen immer wieder kurzzeitig gesperrt.

Bis zu 10 Zentimeter Neuschnee

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gab es dagegen keine nennenswerten Behinderungen. Das kann sich aber noch ändern: Am Sonntag und Montag soll nochmal eine größere Menge Schnee über den Mittelgebirgen fallen – bis zu 10 Zentimeter Neuschnee sind vorhergesagt.

Wintersturm in Großbritannien

Während wir uns auf die ersten Schneeflocken freuen, finden die Briten das Wetter gar nicht so toll. Ein schwerer Wintersturm hat für festgefahrene Autos und Stromausfälle gesorgt. Zum Teil waren zehntausende Haushalte ohne Strom, es gab auch ein Todesopfer.

„Die Menschen sollten den Küsten fernbleiben, da durch Flutwellen Lebensgefahr besteht“, warnte die Wetterbehörde – sie gab die Warnstufe rot aus. Das Tief Arwen brachte Windgeschwindigkeiten von knapp 160 km/h mit sich.

Vor allem der Norden von Groß-Britannien betroffen

Nördlich von Newcastle wurden Schnellzug-Verbindungen unterbrochen, in Schottland mussten Straßen wegen umherfliegender Teile gesperrt werden. In vielen Orten gab es Verkehrsbehinderungen aufgrund von Schneefällen und umgestürzten Bäumen.

Viele Autofahrer mussten nach Polizeiangaben und Berichten in Onlinenetzwerken die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Rund 120 Lastwagen blieben zwischen Manchester und Leeds im Schnee stecken.

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Radionachrichten 16. August, 23:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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