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Cornelia Stenull
Cornelia Stenull (Foto: SWR3)

Deutschland geht in die Offensive bei der Militärhilfe für die Ukraine. In Idar-Oberstein werden ukrainische Soldaten an dem modernen Artilleriegeschütz ausgebildet.

In den nächsten Tagen und Wochen sollen Soldaten aus der Ukraine lernen, die Panzerhaubitzen 2000 zu fahren und mit ihnen zu schießen. Sie ist eines der modernsten Artilleriegeschütze weltweit, heißt es von der Bundeswehr. Ihre Stärke liegt demnach in ihrer Präzision und in ihrer großen Kampfentfernung.

Panzerhaubitze 2000 – eines der modernsten Artilleriegeschütze

Die Panzerhaubitze 2000 (PzH 2000) ist ein schweres Artilleriesystem mit einer Kanone auf einem Kettenfahrzeug – ähnlich wie ein Panzer. Dazu gehört Munition, die eine Reichweite von bis 40 Kilometer haben kann. Bis zu sechs Granaten können so abgefeuert werden, dass sie gleichzeitig einschlagen.

Deutschland und die Niederlande wollen der Ukraine zur Verteidigung gegen russische Angriffe ingesamt zwölf dieser Panzerhaubitzen übergeben. Jede wird von fünf Soldaten bedient. Entsprechend sollen etwa 60 ukrainische Soldaten an der Artillerieschule der Bundeswehr in Idar-Oberstein ausgebildet werden.

Waffen für die Ukraine? Zur Ausbildung ukrainischer Soldaten an Panzerhaubitzen in Idar-Oberstein diskutieren am 11. Mai die Userinnen und User in MixTalk ab 19 Uhr.

Panzerhaubitzen sind Teil eines „Gesamtpakets“

Verteidingungsministerin Christine Lambrecht (SPD) betonte, es sei richtig, die Ukraine jetzt schnell zu unterstützen. Und sie bezeichnete die Panzerhaubitzen als eine „besondere Waffe“ als Teil eines Gesamtpakets mit Ausbildung und Munition für die Ukraine.

Da die sieben deutschen Panzerhaubitzen nicht aus dem aktiven Bestand der Bundeswehr kommen, sondern aus einer laufenden Instandsetzung, werden sie der Truppe nicht unmittelbar fehlen. Die Artilleriegeschütze werden von den deutschen Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall produziert

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