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Die Polizei war am Montag im Neuenheimer Feld in Heidelberg im Großeinsatz. Es gab mehrere Verletzte und eine Tote nach einem mutmaßlichen Amoklauf in einem Hörsaal. Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen.

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Die neuesten Infos zum mutmaßlichen Amoklauf an der Uni Heidelberg findest Du hier:

Heidelberg

Trauer an Uni Heidelberg Nach mutmaßlichem Amoklauf: Studierende wünschen sich Gedenkort

Drei Tage nach der Schießerei an der Uni Heidelberg sitzt der Schock noch tief. Die Studierenden wünschen sich jetzt einen Ort der Trauer. Außerdem gibt es neue Details zum Täter.  mehr...

Wie konnte der Heidelberger Täter Waffen im Ausland kaufen?

Laut Polizei liegen Kaufbelege vor - legal war der Kauf wohl nicht. Hier lest ihr, was bislang über die Waffen bekannt ist.

Baden-Württemberg

Tödliche Schüsse in Hörsaal Mutmaßlicher Amoklauf in Heidelberg: Was wir über die Waffen wissen

Wie konnte der Heidelberger Täter Waffen im Ausland kaufen? Laut Polizei liegen Kaufbelege vor - legal war der Kauf wohl nicht. Das ist bislang über die Waffen bekannt.  mehr...

Präsenzveranstaltungen für Erstsemester der Fakultät Biowissenschaften ausgesetzt

Nach dem mutmaßlichen Amoklauf in einem Hörsaal der Uni Heidelberg setzt die betroffene Fakultät für die Erstsemester vorerst die Präsenzveranstaltungen aus. Dies gelte zunächst bis zur geplanten zentralen Trauerfeier am Montag, sagte der Dekan der Fakultät für Biowissenschaften Joachim Wittbrodt der Deutschen Presse-Agentur. Studierende und Dozenten seien in einem Schockmodus.

Täter stammt wohl aus Berlin

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) soll aus Polizeikreisen erfahren haben, dass der Täter wohl aus Berlin stammt. Nach Medienberichten soll er im Stadtteil Wilmersdorf aufgewachsen sein. Der 18-jährige Biologie-Student wohnte in Mannheim.

Drei Verletzte aus dem Krankenhaus entlassen

Bei dem mutmaßlichen Amoklauf in Heidelberg wurden eine 19- und eine 20-jährige Frau sowie ein 20-jährigen Mann durch die Schüsse leicht verletzt. Laut Polizei wurden die drei Verletzten am Dienstag nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Eine 23-jährige Studentin starb am Montag an den Folgen eines Kopfschusses.

Trauer und Bestürzung am Tag nach dem mutmaßlichen Amoklauf

Am Tag nach dem mutmaßlichen Amoklauf in einem Hörsaal auf dem Campus-Gelände im Neuenheimer Feld in Heidelberg ist die Bestürzung groß. Blumen und Kerzen liegen vor dem Gebäude, in dem sich der mutmaßliche Amoklauf abgespielt hat. Der Schock sitzt vor allem bei den Studierenden tief.

Polizei Heidelberg gründet Ermittlungsgruppe „Botanik“

Man habe die Ermittlungsgruppe namens „Botanik“ mit 32 Personen gegründet, gab der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Stuttgart bekannt. Er sei sich sicher, dass es gelingen werde, rasch Licht ins Dunkle zu bringen. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass das betroffene Uni-Gebäude an den Botanischen Garten grenzt. Die Ermittler, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Heidelberg, nehmen nun vor allem das Motiv des Attentäters und die Herkunft seiner Waffen in den Blick.

Tat angekündigt: Whatsapp ging an den Vater des Täters

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) gab am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Stuttgart weitere Einzelheiten zum Tathergang bekannt: So habe sich der Vater des Verdächtigen am Montagmittag bei der Polizei gemeldet. Um 12.24 Uhr seien die ersten Notrufe eingegangen, sagte Strobl. Sechs Minuten später seien die ersten Streifenwagen am Campus im Neuenheimer Feld eingetroffen. Um 12.32 Uhr habe der Vater bei der Polizei in Heidelberg angerufen und von einer Whatsapp-Nachricht seines Sohns berichtet, in der dieser die Tat angekündigt habe.

Motiv könnte Rache gewesen sein

Nach den Schüssen in einem Gebäude der Universität Heidelberg hat die Polizei neue Erkenntnisse. Sie teilte mit, der Täter habe sich möglicherweise an irgendjemandem rächen wollen. Das gehe aus einem seiner Einträge in einem Messenger-Dienst hervor. Die Beamten durchleuchten derzeit das Umfeld des 18-jährigen Biologiestudenten aus Mannheim.

Motivsuche geht weiter

Nach dem gestrigen mutmaßlichen Amoklauf eines 18-Jährigen an der Heidelberger Universität mit zwei Toten und drei Verletzten setzen die Ermittler heute ihre Arbeit fort. Offene Fragen gibt es unter anderem zum Motiv des Täters und wieso er an die Waffen kam. Geplant sind auch Trauerfeiern.

Mögliche Beweismittel beschlagnahmt

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde die Wohnung des 18-Jährigen in Mannheim und weitere Räumlichkeiten bei seinen Eltern durchsucht. Das teilte die Polizei am späten Abend mit. Dabei sei digitales Equipment sichergestellt worden und werde in der Folge ausgewertet. Das Motiv der Tat sei nach wie vor unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Sowohl der Leichnam des 18-Jährigen als auch der des 23-jährigen Opfers seien beschlagnahmt und zur Obduktion zum Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Heidelberg gebracht worden, so die Beamten weiter.

Fake-News im Umlauf

In den sozialen Netzwerken kursieren rund um die Vorfälle in Heidelberg zahlreiche Gerüchte und Unwahrheiten. Die Polizei Mannheim reagierte via Twitter auf mehrere Hinweise und kündigte an, entsprechende Postings, die Fake-News verbreiten, an Twitter zu melden. 

ACHTUNG #FakeNews! Zur Erinnerung: Um 19.00 Uhr gibt es eine #Pressekonferenz mit weiteren und vor allem gesicherten Infos Details. ➡ https://t.co/zGhBH3YZjH Zusammenfassung erfolgt hier dann im Nachhinein! Danke fürs #NichtSpekulieren! https://t.co/UeT7kJwXb7

Tatverdächtiger hatte über 100 Schuss dabei

Der mutmaßliche Amokläufer von Heidelberg hatte nach Angaben der Polizei noch mehr als 100 Schuss Munition dabei. Warum er mit dem Schießen aufgehört habe, wisse man noch nicht, so der Mannheimer Polizeipräsident Siegfried Kollmar am Abend. Das sei spekulativ, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Person getroffen werden sollte. Der 18-Jährige hätte noch nachladen können.

Heidelberger Universität bereitet Trauerfeier vor

Die Heidelberger Universität bereitet eine Trauerfeier nach dem Amoklauf in einem Hörsaal vor. Genaue Pläne dazu konnte Rektor Bernhard Eitel am Montagabend noch nicht nennen. Die Hochschule überlege zudem, wie die Tat intern aufgearbeitet werden kann. Sie solle auf jeden Fall thematisiert werden.

Beeindruckt zeigte sich Eitel sowohl von der schnellen Reaktion innerhalb der Universität als auch davon, wie rasch die Polizei nach Eingang des Alarms an der Einrichtung war. Das sei sehr gut gelaufen. Den ganzen Tag erreichten ihn Bekundungen von Wissenschaftlern aus ganz Europa, die das Geschehen in Heidelberg verfolgten und Hilfe anböten. Gefühlt handle es sich auch um einen Angriff auf die Offenheit der Hochschulen und die akademische Tradition, so Eitel.

PK: Das ist der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei

Der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Mannheim, Siegfried Kollmar, hat bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 18-jährigen Deutschen aus Mannheim handelt. Er sei nach bisherigem Ermittlungsstand nicht vorbestraft gewesen. Die Tatwaffe habe er kurz vor der Tat im Ausland gekauft. Insgesamt habe er zwei Waffen dabei gehabt. Er hatte laut der Polizei keinen Waffenschein.

Der 18-Jährige sei am Mittag in den Hörsaal in Heidelberg gekommen, in dem zu der Zeit ein Tutorium stattfand. Dann habe er mehrmals geschossen – auf drei Frauen und einen Mann, so Kollmar. Eine 23-jährige Frau sei dabei so schwer verletzt worden, dass sie später an den Folgen ihrer Verletzung gestorben sei.

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Strobl bei Pressekonferenz: „Wir sind auch bei den Zeugen“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat sich bei einer Pressekonferenz ausdrücklich bei den Einsatzkräften für die gute und schnelle Zusammenarbeit bedankt. Außerdem hat er sein Mitgefühl ausgedrückt – für die Angehörigen der Toten, aber auch für die Zeugen des mutmaßlichen Amoklaufs. Dabei geht er auf die Studierenden ein, die bei dem Tutorium waren, bei dem es zu dem Angriff kam. Alle, die Hilfe brauchen, bekämen sie, so Strobl.

Weißer Ring will Opfern, Angehörigen und Zeugen helfen

Die Opferschutzorganisation Weißer Ring hat nach dem mutmaßlichen Amoklauf in Heidelberg Unterstützung angeboten. Das sagte der Leiter der örtlichen Außenstelle des Weißen Rings, Silvio Käsler, am Montag laut Mitteilung. Man lasse niemanden alleine. Die ausgebildeten ehrenamtlichen Opferhelferinnen und Opferhelfer könnten finanzielle Soforthilfen auszahlen oder Kontakt zu Fachärzten und Behörden herstellen.

Bundeskanzler Scholz: „Es zerreißt mir das Herz“

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich bestürzt gezeigt. Er sagte bei der Pressekonferenz nach den Bund-Länder-Gesprächen, die Nachricht aus Heidelberg zerreiße ihm das Herz. Er sei zutiefst betroffen.

Kanzler @OlafScholz: Ich bin bestürzt über den Vorfall in #Heidelberg, wo ein Amokläufer an der Universität das Feuer auf Studierende eröffnet, eine Studentin getötet und mehrere Menschen verletzt hat. https://t.co/YC0TOoNvGY

Kretschmann zeigt sich zutiefst betroffen

Nach dem Amoklauf an der Universität in Heidelberg hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Opfern sein Beileid ausgedrückt.

Die Nachrichten aus Heidelberg machen mich zutiefst betroffen. Meine Gedanken sind bei den Familien und ihren Angehörigen. Wir sind an Ihrer Seite.

Er hoffe inständig, dass die Verletzten wieder gesund würden. Er dankte Einsatz- und Rettungskräften für ihre Arbeit. Die Polizei ermittle nun unter Hochdruck und tue alles dafür, um die Hintergründe der Tat schnell aufzuklären, so Kretschmann weiter.

Ministerpräsident #Kretschmann zeigt sich ob des schrecklichen Verbrechens in #Heidelberg tief betroffen. Seine Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer und bei den Menschen, die diese Tat miterleben mussten. https://t.co/q7HBRKJybq

Auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) äußerte sich betroffen.

Für die Verletzten und die Beteiligten, auch die im Tutorium dabei waren, hoffe ich auf baldige Genesung an Leib und Seele.

Es sei eine entsetzlich belastende Situation. Er fügte hinzu: „Die Wissenschaft weltweit, wir alle hier in Baden-Württemberg und darüber hinaus sind in Gedanken bei den Opfern und denen, die das Geschehene heute miterleben, verarbeiten und bewältigen mussten und müssen.“

Straßen rund um Tatgebiet nicht mehr gesperrt

Wie die Polizei auf Twitter mitgeteilt hat, sind die Straßensperrungen rund um das Neuenheimer Feld aufgehoben. Nur noch die Straßen und Wege unbittelbar beim Tatgebäude seien noch zur Spurensicherung abgesperrt.

UPDATE 4: Alle Verkehrssperrungen rund um #Heidelberg #Neuenheimer Feld wurden aufgehoben. Lediglich Tatgebäude und Fundort des Täters (➕) sind noch zur #Spurensicherung abgesperrt. https://t.co/0C1E6zGh1K

Alle Infos zum jetzigen Kenntnisstand im Artikel nachlesen!

Heidelberg

Trauer an Uni Heidelberg Nach mutmaßlichem Amoklauf: Studierende wünschen sich Gedenkort

Drei Tage nach der Schießerei an der Uni Heidelberg sitzt der Schock noch tief. Die Studierenden wünschen sich jetzt einen Ort der Trauer. Außerdem gibt es neue Details zum Täter.  mehr...

KMK-Präsidentin Prien tief erschüttert

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und stellvertretende CDU-Chefin Karin Prien hat sich nach dem Amoklauf in Heidelberg tief betroffen gezeigt.

Es ist erschütternd, dass der friedliche Ort des gemeinsamen Lernens zum Ort eines bewaffneten Anschlags wurde.

Ihre Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer, den Studierenden und Lehrenden und Universitäts-Angehörigen der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, so Prien weiter.

dpa: Junge Frau nach Schüssen gestorben

Die dpa hat erste Berichte bestätigt, wonach nach dem mutmaßlichen Amoklauf an der Universität in Heidelberg eine junge Frau an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben ist. Der Täter habe sie in den Kopf geschossen, hieß es am Montag aus Sicherheitskreisen.

Außerdem gibt es Klarheit über ein weiteres Detail: Der Mann, der selbst Student gewesen sein soll, sei anschließend mit einem Rucksack mit weiteren Waffen nach draußen geflohen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Sicherheitskreisen.

Polizeisprecher Stefan Wilhelm über den aktuellen Stand

Theresia Bauer auf dem Weg zum Tatort

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) war am Nachmittag auf dem Weg zum Tatort. Sie habe sich zunächst mit Uni-Rektor Bernhard Eitel getroffen und wolle sich nun selbst ein Bild machen, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit.

Studierende aus Heidelberg fassungslos

Nach dem mutmaßlichen Amoklauf auf dem Gelände der Universität Heidelberg zeigen sich Studierende fassungslos. „Wir sind unendlich schockiert. Das ist eine Katastrophe, die sich allem Denkbaren zwischen Vorlesungen, Klausuren und Unileben entzieht“, sagte Peter Abelmann, Vorsitzender der Verfassten Studierendenschaft, am Montag der dpa.

Die Nachricht über die Tat habe sich unter den Studierenden wie ein Lauffeuer verbreitet, sagte Abelmann. Einige hätten über Messenger-Dienste direkt über die Tat berichtet. Die Studierendenschaft sei in Gedanken bei den Betroffenen.

dpa: Schwerverletztes Opfer wohl an Verletzungen gestorben

Nach dem mutmaßlichen Amoklauf an der Universität in Heidelberg soll ein Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Deutsche Presse-Agentur und beruft sich auf Sicherheitskreise.

Polizei richtet Hotline für Angehörige ein

Unter der Telefonnummer 49 621 174-5055 hat die Polizei eine Hotline für Angehörige und Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.

UPDATE 2 #Heidelberg, #NeuenheimerFeld: Vier Personen, z.T. schwer verletzt, aktuell besteht keine Gefahr mehr, Täter tot - es wird von Einzeltäter ausgegangen. Bürgertelefon 0621/174-5055 für Angehörige eingerichtet! https://t.co/t7DPvAPzuh

Polizei gibt Entwarnung: keine Gefahrenlage mehr

Die Polizei hat endgültig Entwarnung gegeben: Man gehe weiter von einem Einzeltäter aus – derzeit gebe es keine Gefahrenlage mehr, hieß es am Nachmittag von der Polizei.

Nach momentanen Erkenntnissen soll der Täter bei laufender Vorlesung in einem Hörsaal mit einem Gewehr um sich geschossen und dabei vier Personen zum Teil schwer verletzt haben. Anschließend sei er in den Außenbereich geflüchtet. Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen soll er sich dort selbst erschossen haben.

dpa: vier Verletzte – einer der vier lebensgefährlich verletzt

Bei dem Amoklauf in Heidelberg hat es nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa vier Verletzte gegeben. Eines der vier Opfer sei bei den Schüssen im Hörsaal der Universität lebensgefährlich verletzt worden, hieß es am Montag in Sicherheitskreisen. Die Polizei will noch keine genaueren Infos auch zur Verfassung der Opfer geben, auch deshalb, weil die Ermittlungen noch laufen und die Menschen geschützt werden sollen.

Alle aktuellen Infos hat SWR-Reporter Tim Diekmann. Er ist in Heidelberg vor Ort:

Polizei: ein Schwerverletzter

Die Polizei hat mitgeteilt, es gebe auch einen Schwerverletzten unter den Opfern. Wie viele Menschen konkret verletzt wurden, ist noch nicht klar.

Täter soll selbst Student gewesen sein

Der mutmaßliche Täter von Heidelberg soll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa selbst Student an der Universität in Heidelberg gewesen sein. Der Mann, der am Montagmittag in einem Hörsaal der Universität um sich schoss, habe nach ersten Erkenntnissen keine politischen oder religiösen Motive gehabt, hieß es in Sicherheitskreisen. Er habe mehrere Langwaffen bei sich gehabt.

Polizei: Autofahrende sollen Gelände weiträumig umfahren

Das Neuenheimer Feld vor den Toren der Heidelberger Altstadt ist derzeit weiträumig abgesperrt. Die Polizei forderte Autofahrer auf, das Gelände weiträumig zu umfahren, damit Rettungskräfte freie Fahrt haben.

Polizei geht nicht von weiteren Tätern aus

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen hat sich der Täter selbst getötet. Diese Angaben wurden aber offiziell noch nicht bestätigt.

SEK und Polizei in Heidelberg im Einsatz nach einem Amoklauf (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa//Pr-Video | R.Priebe)
SEK und Polizei in Heidelberg im Einsatz picture alliance/dpa//Pr-Video | R.Priebe

Die Polizei erklärte unterdessen: „Wir gehen nicht von weiteren Tätern aus.“ Zur Sicherheit werde das Gelände aber weiter abgesucht. Zur Identität der Verletzten und des Täters gab es zunächst keine Angaben.

Polizei Mannheim Schüsse am Klinik-Gelände um Neuenheimer-Feld

Die Polizei Mannheim ist derzeit mit einem Großaufgebot am Klinik-Gelände um Neuenheimer-Feld. Laut ersten Informationen hat dort ein Einzeltäter mehrere Menschen in einem Hörsaal der medizinischen Fakultät verletzt – laut Polizei mit einem Gewehr. Der Täter selbst ist laut Polizei tot.

#Heidelberg - Großeinsatz #Neuenheimer Feld: Das ist bisher bekannt: Ein Einzeltäter verletzte mehrere Personen in einem Hörsaal mit einer Langwaffe. Der Täter selbst ist tot. Kollegen sind weiterhin mit starken Kräften vor Ort - wir informieren hier weiter! https://t.co/aovlQc99tl

Auf dem Campus im Stadtteil Neuenheim am nördlichen Neckarufer befinden sich vor allem naturwissenschaftliche Fakultäten der Universität, Teile des Universitätsklinikums und der Botanische Garten.

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 26. Mai, 9:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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