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Leo Eder
Leo Eder (Foto: SWR3)
Cornelia Stenull
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Seit dem 3. April sind die meisten Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg weggefallen – wie Maskenpflicht und 3G-Regel. Auch die Hotspot-Regeln des Bundes kommen nicht zum Zug.

Lange hat sich die baden-württembergische Landesregierung dagegen gestemmt – jetzt hat sie seit 3. April fast alle Corona-Schutzmaßnahmen gestrichen.

Die Hotspot-Regeln des Bundes werden in Baden-Württemberg also nicht angewandt. Denn die grün-schwarze Landesregierung bezweifelt im Gegensatz zu Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dass diese Regeln vor Gericht standhalten könnten.

Kretschmann: In Innenräumen freiwillig Masken tragen

Nur im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), in Kliniken oder Arztpraxen gilt auch nach dem 3. April noch eine Maskenpflicht. Im Einzelhandel beispielsweise muss also kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden – es sei denn, das Geschäft schreibt das Tragen einer Maske per Hausrecht vor.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bittet die Menschen in Baden-Württemberg, in Innenräumen trotzdem noch freiwillig Masken zu tragen, um sich selbst und andere zu schützen. Und er setzt darauf, dass die Corona-Pandemie auch nach dem Wegfall der meisten Schutzmaßnahmen beherrschbar bleibt.

Ich rechne mal optimistisch damit, dass es nicht aus dem Ruder läuft, aus saisonalen Gründen.

Corona-Tests in Schulen

Schülerinnen und Schülern müssen im Unterricht keine Maske mehr tragen. Weiterhin sollen pro Schulwoche zwei Schnell- oder PCR-Tests durchgeführt werden. Das soll noch bis zu den Osterferien gelten. Lehrpersonal muss sich an jedem Schultag testen.

News-Ticker zum Coronavirus Lauterbach: Corona-Dunkelziffer steigt

Die Corona-Pandemie hält an. Die Politik rüstet sich für den Herbst mit neuen Maßnahmen. Alle Infos dazu hier!  mehr...

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