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Inzwischen beklagt Deutschland mehr als 100.000 Corona-Tote, die bundesweite Inzidenz liegt weit über 400. Aktuelle Entwicklungen im Corona-Ticker.

Biontech-Chef: Impfstoffe helfen auch bei Virusvarianten

Biontech-Chef Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin vor der Verleihung eines Preises an ihn und seine Frau.

Omikron in Baden-Württemberg: Vier Fälle im Alb-Donau-Kreis

Auch in Baden-Württemberg sind nun die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert hätten, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Drei der Infizierten seien von einer Geschäftsreise aus Südafrika zurückgekehrt, die vierte Person stamme aus dem familiären Umfeld von einem der Reiserückkehrer. Alle vier Personen seien vollständig geimpft. Eine vom Landesgesundheitsamt durchgeführte Mutationsanalyse habe die neue Variante bestätigt. Die Infizierten lebten im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm und befänden sich zusammen mit ihren Haushaltsangehörigen in häuslicher Isolation.

Impfpflicht in Österreich: Pläne kommen Anfang nächster Woche

Österreichs konservativ-grüne Regierung will bis Anfang nächster Woche einen Gesetzesentwurf für die Corona-Impfpflicht vorlegen. Das Gesetz soll ab Februar 2022 in Kraft treten, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). „Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist alternativlos.“ Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, da es ein Eingriff in die Freiheits- und Grundrechte sei. Jetzt brauche es eine hohe Durchimpfungsrate, um mögliche weitere Infektionswellen und Lockdowns zu verhindern.

Report: Corona wirkt sich negativ auf Psyche aus

Die Corona-Pandemie wirkt sich laut Einschätzung der Betriebskrankenkassen (BKK) negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit in der Arbeitswelt aus. Bei einer Umfrage im vergangenen Jahr fühlten die Mitarbeitenden hier noch kaum eine Veränderung im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie, erklärte der Vorstand des BKK Dachverbands, Franz Knieps, bei der digitalen Vorstellung des diesjährigen BKK-Gesundheitsreports. Bei der Befragung im Juni 2021 sei der Anteil derjenigen, die ihre Gesundheit eher negativ einschätzten, „sichtbar angestiegen“.

Verband: Labore an Belastungsgrenze

Der Interessenverband der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) warnt angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen, dass die Labore in einigen Regionen an ihre Grenzen stoßen. Die bundesweite Auslastung der Labore bei PCR-Tests habe in der vergangenen Woche bei 85 Prozent gelegen, die Positivrate der SARS-CoV-2-PCR-Test sei auf 21,2 Prozent von 19,9 Prozent gestiegen.

„In Ländern wie Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg oder Thüringen steht die Ampel nun schon seit längerer Zeit wieder auf Rot“, sagt ALM-Vorstand Evangelos Kotsopoulos. Bei einer hohen Auslastung könnten schon bei kleineren Ausfällen von Personal oder Geräten die Befundlaufzeiten auf mehrere Tage steigen.

Voraussichtlich ab Donnerstag: Weihnachtsmärkte und Clubs in BW schließen

Die Landesregierung Baden-Württemberg will wegen der dramatischen Corona-Lage Sport- und Kulturevents verbieten oder einschränken. Auch Weihnachtsmärkte sollen geschlossen werden:

Baden-Württemberg

Härtere Regeln ab Freitag Baden-Württemberg will Weihnachtsmärkte und Clubs schließen

Wegen der dramatischen Corona-Lage will die Landesregierung Baden-Württemberg Sport- und Kulturevents verbieten oder einschränken. Auch Weihnachtsmärkte sollen geschlossen werden.  mehr...

Spahn über Urteil zur Bundesnotbremse: „Das Urteil schafft Klarheit“

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte zum Verfassungsgerichtsurteil zur Bundesnotbremse: „Das Urteil schafft Klarheit.“ Es sollte „den Parteien Orientierung bieten, die wegen rechtlicher Bedenken schärfere Maßnahmen bislang ausgeschlossen haben“. Er betonte mit Blick auf die Infektionslage: „Wir brauchen entschlossenes staatliches Handeln, um die vierte Welle zu brechen.

Sachsen bestätigt Omikron-Fall

Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist in Sachsen nachgewiesen worden. Der Fall in Leipzig sei durch eine Genomsequenzierung bestätigt, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit. Es handele sich um einen Verdachtsfall, über den die Chefin des Gesundheitsamtes, Regine Krause-Döring, bereits am Vortag berichtet hatte. Betroffen ist demnach ein 39 Jahre alter Mann, der weder im Ausland war noch Kontakt zu einem Menschen hatte, der sich im Ausland befand.

Braun: Heute keine Beschlüsse bei Bund-Länder-Treffen

Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun hat die Erwartungen an die Bund-Länder-Beratungen zu Corona gebremst. „Beschlüsse sind für heute nicht geplant. Das war die Vorbedingung für das Treffen“, sagte der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv mit Blick auf die Abstimmung mit der SPD-Seite. „Aber ich fordere seit Tagen eine formelle Ministerpräsidentenkonferenz und dass wir eine Notbremse vereinbaren“, fügte er hinzu.

Bundesverfassungsgericht: Bundesnotbremse war rechtens

Die im April 2021 beschlossene Bundesnotbremse mit nächtlichen Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen sowie Schulschließungen war mit dem Grundgesetz vereinbar. Diese Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht eben bekanntgegeben.

Hongkong schließt Grenzen

Zum Schutz vor der neuen Corona-Variante Omikron schließt Hongkong seine Grenzen. Personen mit Wohnsitz in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia sei ab dem 30. November die Einreise verboten, teilte die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. Darüber hinaus dürfen Ausländer, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben, ab dem 2. Dezember nicht mehr einreisen. Vollständig geimpften Einwohnern steht Hongkong weiter offen: Sie müssen sich allerdings zunächst sieben Tage in eine staatliche Quarantäneeinrichtung begeben sowie sich zusätzlich auf eigene Kosten zwei weitere Wochen in einem Hotel isolieren.

Moderna-Chef: Impfstoffe gegen Omikron wahrscheinlich weniger wirksam

Der Chef des US-Pharmakonzerns Moderna, Stephane Bancel, rechnet damit, dass die gegenwärtigen Corona-Impfstoffe wahrscheinlich nicht so wirksam gegen die neue Omikron-Variante sein dürften wie gegen die bislang dominierende Virus-Variante Delta. Von einer Wirksamkeit wie bei der Delta-Variante gehe er derzeit nicht aus, sagt Bancel der Financial Times. „Ich denke, es wird ein erheblicher Rückgang sein. Ich weiß nur nicht, wie viel, weil wir die Daten abwarten müssen. Aber alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sind der Meinung: ‚Das wird nicht gut sein‘.

Bund und Länder beraten über Corona-Lage

Die Spitzen von Bund und Ländern beraten heute über die Corona-Lage in Deutschland. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) wollen die 16 Regierungschefinnen und -chefs über den von den Ampel-Parteien geplanten Krisenstab im Kanzleramt informieren. Es dürfte aber auch um mögliche strengere Corona-Regeln gehen. Vor der heutigen Telefonkonferenz hatten sich gestern bereits die Landesgesundheitsminister beraten. Sie fordern vor allem mehr Tempo bei den Impfungen – zum Beispiel wollen sie, dass Menschen sich in Apotheken und Zahnarztpraxen gegen Corona impfen lassen können. Bisher ist das rechtlich nicht möglich.

Braun fordert Corona-Notbremse

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) fordert aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen eine Corona-„Notbremse“. „Wir sind in Deutschland in die Lage gekommen, die wir immer vermeiden wollten: Unser Gesundheitssystem ist regional überlastet“, sagte der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir brauchen jetzt eine Notbremse, dabei zählt nun jeder Tag.“ Er forderte unter anderem, in Regionen mit besonders kritischem Infektionsgeschehen über Schließungen von Freizeit-Einrichtungen nachzudenken.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Zum ersten Mal seit mehr als drei Wochen ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gesunken – allerdings nur minimal. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert jetzt bei 452,2 – nach gestern 452,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten innerhalb eines Tages 45.753 Corona-Neuinfektionen. Zudem sind 388 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Ostdeutschland: Verbotene Demos gegen Corona-Maßnahmen

In Sachsen und Thüringen haben sich mehrere hundert Menschen an nicht genehmigten Protesten gegen die Corona-Maßnahmen beteiligt. Laut Sachsens Corona-Notfallverordnung sind derzeit nur Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern erlaubt. In Freiberg waren aber rund 700 Menschen auf den Straßen, bis zu 300 in Chemnitz und Zwickau. In der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt trafen sich laut Polizei rund 650 Menschen.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, schrieb auf Twitter, mit den Protestaktionen führten Gestörte und Rechtsradikale den Rechtsstaat vor. Die Zusammenkünfte müssten unterbunden werden.

Dass in Sachsen in dieser #Corona-Lage Gestörte und Rechtsradikale offenbar „erfolgreich“ Tag für Tag den Rechtsstaat mit öffentlichen Zusammenkünften vorführen, macht schweren Schaden. Das muss unterbunden werden! #Plauen #Zwönitz

Forderungen aus BW und RLP an Bund-Länder-Treffen

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern von der morgigen Runde der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) verschärfte Corona-Regeln. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte, das Infektionsschutzgesetz reiche gegen die Pandemie nicht aus. Die Kontakte zwischen Menschen müssten radikal reduziert werden, so Kretschmann im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens. Die Politik brauche gegen die Pandemie den gesamten Instrumentenkasten. Ein genereller Lockdown sei derzeit aber gesetzlich nicht möglich. Die Bund-Länder-Runde müsse daher besprechen, ob wieder eine Bundesnotbremse möglich sei.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, bei Großveranstaltungen sollten die Teilnehmerzahlen bundesweit begrenzt werden. Es gehe nicht, dass so viele Menschen im Fußballstadion zusammen seien wie bisher. Das sei auch psychologisch nicht vermittelbar. Außerdem schließe sie auch eine allgemeine Impfpflicht nicht mehr aus.

Guterres lobt Südafrika für Umgang mit Omikron

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Regierung Südafrikas dafür gelobt, dass sie rasch über die neue Coronavirus-Variante Omikron informiert hat. Zugleich warnte er davor, die Länder im Süden Afrikas zu isolieren. Er sei zutiefst besorgt über die Reisebeschränkungen, sagte Guterres. Menschen in Afrika sollten nicht dafür bestraft werden, dass sie wichtige Wissenschafts- und Gesundheitsinformationen mit der Welt geteilt hätten. Guterres rief Regierungen weltweit dazu auf, noch einmal darüber nachzudenken, ob Ansteckungen nicht durch Tests und andere Maßnahmen verhindert werden könnten, Reisen und Handel aber weiter möglich bleiben.

I'm deeply concerned about the isolation of southern African countries due to new #COVID19 travel restrictions. The people of Africa cannot be blamed for the immorally low level of vaccinations available & should not be penalized for sharing health information with the world.

Biontech zieht Lieferung von 2,9 Millionen Impfdosen vor

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech liefert diese Woche rund 2,9 Millionen Corona-Impfdosen vorzeitig aus, die ursprünglich erst nächste Woche geliefert werden sollten. Eine Unternehmenssprecherin sagte, das Unternehmen reagiere damit auf die gesteigerte Nachfrage insbesondere nach Auffrischungsimpfungen. Bis Ende des Jahres sollen in Deutschland rund 20 Millionen Menschen geboostert werden. Dabei wird auf die Impfstoffe von Biontech und Moderna gesetzt.

Omikron-Variante: Biden ruft zum Impfen auf

US-Präsident Joe Biden hat angesichts der neuen Variante des Coronavirus vor übertriebener Angst gewarnt. Omikron sei ein Grund zur Sorge, kein Grund zur Panik, sagte er im Weißen Haus. Wenn alle Menschen geimpft seien und Maske trügen, gebe es auch keine Notwendigkeit für einen neuen Lockdown. Auch weitere Reisebeschränkungen halte er vorerst für nicht nötig.

The best protection against Omicron is getting fully vaccinated — and getting a booster shot.

Baden-Württemberg will Freizeit- und Kulturveranstaltungen deutlich einschränken

Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen in Baden-Württemberg sollen wegen der sich zuspitzenden Corona-Pandemie verboten oder zumindest beschränkt werden. Die Kontakte müssten radikal reduziert werden, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beim Besuch eines Impfzentrums in Stuttgart an. Leider gelte das auch für Geimpfte, weil der Impfschutz nach vier bis sechs Monaten nachlasse. Kretschmann kündigte an, dass die Landesregierung am Dienstag entsprechende Beschlüsse auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes fassen werde.

Baden-Württemberg

Einschränkung von Freizeit- und Kulturveranstaltungen in BW Weitere Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung geplant - auch Geimpfte betroffen

Damit Weihnachten nicht zur Katastrophe wird, schreitet BW mit harten Corona-Regeln voran. Öffentliche Veranstaltungen sollen untersagt oder reduziert werden - auch für Geimpfte.  mehr...

Länder: Impfen soll künftig auch bei Apotheken und Zahnarztpraxen möglich sein

Die Gesundheitsminister der Länder sind dafür, dass künftig auch in Apotheken und Zahnarztpraxen gegen Corona impfen. Man bitte den Bund darum, die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU). So könnten die Impfungen beschleunigt werden. Die Apotheken hatten bereits angeboten, beim Impfen zu helfen.

Großbritannien weitet Booster-Programm aus

Großbritannien weitet sein Booster-Programm gegen Covid 19 aus. Gesundheitsminister Sajid Javid teilte mit, er habe die entsprechende Empfehlung der Impfkommission angenommen. Bisher war die Auffrischung nur für über 40-Jährige und gesundheitlich besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen vorgesehen. Nun sollen alle Volljährigen die dritte Impfung bekommen können. Außerdem wird der Zeitraum zwischen zweiter und dritter Impfung weiter verkürzt: Sollten ursprünglich einmal sechs Monate dazwischen liegen, kann nun schon nach drei Monaten geboostert werden.

G7 fordert Zugang zu Impfstoffen zu verbessern

Die G7-Staaten fordern ein entschiedenes Vorgehen gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. Besonders wichtig sei es, den Zugang zu Impfstoffen weltweit zu verbessern, teilten die Gesundheitsminister der wichtigsten Industriestaaten nach einer Schaltkonferenz mit. Es sei nötig, die Zusagen für Impfstoffspenden voranzubringen. Entwicklungsländer sollen Hilfestellung bekommen, um ihre Impfkampagnen zu beschleunigen. Konkrete Zusagen machten die G7 aber nicht.

Rund 8.000 Soldaten und Soldatinnen stehen für Corona-Einsatz bereit

Die Bundeswehr reagiert auf die steigende Nachfrage nach Unterstützung von beispielsweise Gesundheitsämtern oder auch Krankenhäusern. Bis zu 8.000 Soldatinnen und Soldaten stehen laut Verteidigungsministerium zum Corona-Einsatz bereit. Mehr als 3.500 seien schon im Einsatz.

Mehr Unterstützung durch #Bundeswehr: Seit heute stehen bis zu 8.000 Soldatinnen und Soldaten bereit, um im Kampf gegen #Corona zu helfen. Das Personal-Kontingent wurde aufgrund der dramatischen Lage-Entwicklung in der letzten Woche angepasst. Die Amtshilfezahlen im Überblick: https://t.co/rbYOhJGmaS

Millionen mehr Aids-Tote wegen Corona

Die Vereinten Nationen befürchten, dass in den kommenden zehn Jahren Millionen mehr Menschen an Aids sterben werden, als das heute der Fall ist. Darauf haben Hilfsorganisationen wie Unaids oder One aufmerksam gemacht. Der Grund: Der Kampf gegen Corona habe den gegen Aids geschwächt. Geld sei umgeleitet worden, es habe Lockdowns, Grenzsperrungen und Verwerfungen in den Gesundheitssystemen gegeben und weniger Vorsorgeprogramme. Die Hilfsorganisationen sagen, dass derzeit fast 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus leben. Vor Corona hatte man gehofft, die Aids-Epidemie bis 2030 im Griff zu haben.

Berliner Gesundheitssenatorin fordert bundesweiten Lockdown

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) fordert einen bundesweiten Lockdown, auch für Geimpfte: „Wir müssen das öffentliche Leben wieder runterschrauben, wir müssen die Kontakte, und zwar geimpfte und ungeimpfte reduzieren und deswegen reicht es nicht, wenn jedes Bundesland irgendwas macht“, sagte die Politikerin dem Nachrichtensender Welt. Nötig seien einheitliche Regeln für einen flächendeckenden Lockdown. Dabei müssten auch Geimpfte mit Einschränkungen rechnen. „Das öffentliche Leben muss reduziert werden auf ein Minimum.

Nächste Ministerpräsidentenkonferenz schon morgen

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer treffen sich schon morgen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Nachfolger Olaf Scholz (SPD). Laut ARD-Hauptstadtstudio ist um 13:00 Uhr eine Telefonkonferenz angesetzt. In der Runde soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Bundesnotbremse besprochen werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.

Die Karlsruher Richter wollen sich am Dienstagmorgen zu Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sowie Schulschließungen unter der Corona-Bundesnotbremse äußern. Die Notbremse musste bundeseinheitlich automatisch gezogen werden, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz über mehrere Tage die 100 überschritt.

Aus der geplanten Ampel-Koalition hatte es zuletzt geheißen, vor einer möglichen Verschärfung des Corona-Kurses sollten die Karlsruher Entscheidungen abgewartet werden. Der Handlungsdruck wächst wegen ständig wachsender Infektionszahlen und der neuen Omikron-Variante. Außerdem soll im Kanzleramt ein Krisenstab für eine Beschleunigung der Impfkampagne eingesetzt werden. 

Niederlande: Militärpolizei holt Quarantäne-Ehepaar aus Flugzeug

Die Militärpolizei hat in den Niederlanden ein Ehepaar aus einem Flugzeug geholt und festgenommen. Der Mann und die Frau waren positiv auf Corona getestet und in einem Quarantänehotel untergebracht. Am Sonntag sei das Paar aus dem Hotel geflüchtet und wollte nach Spanien zurückfliegen, berichten mehrere Medien.

Sicherheitsbehördensprecherin Petra Faber sagte, es werde geprüft, ob das Paar eine Straftat begangen habe. „Die Quarantäne ist nicht obligatorisch, aber wir gehen davon aus, dass die Menschen verantwortungsbewusst handeln“, sagte Faber. „Doch es gab ein Paar, das versuchte nach Hause zu fliegen. Die Königliche Marechaussee (Gendarmerie) hat sie aus dem Flugzeug geholt und der örtlichen Gesundheitsbehörde übergeben.

Das Paar befinde sich in „Zwangsisolation, nicht mehr in unserer Gemeinde, sondern in einem Krankenhaus anderswo in den Niederlanden“.

Strenge Einreisevorschriften für Passagiere aus südlichem Afrika

Wer aus dem südlichen Afrika die Erlaubnis zur Einreise nach Deutschland hat, muss nach Angaben des Bundesinnenministeriums generell 14 Tage in Quarantäne. Alle Passagiere würden noch an den Flughäfen in Frankfurt und München einem PCR-Test unterzogen. Falle dieser positiv aus, müsse die Person in ein Quarantäne-Hotel. Bei einem negativen Testergebnis müsse sich die Person in häusliche Quarantäne begeben. Ein PCR-Test sei nach dem fünften und dem 13. Tag erforderlich. Es gebe keine Möglichkeit, sich freizutesten.

Regierungssprecher: Kein Verständnis für volle Stadien

Regierungssprecher Steffen Seibert äußert sein Unverständnis dafür, dass es immer noch volle Fußball-Stadien in Deutschland gibt. „Jeder Kontakt in dieser Phase der Pandemie, in dieser vierten sehr wuchtigen Welle ist ein Ansteckungsrisiko“, sagte Seibert. Alle Experten forderten daher eine Reduzierung von Kontakten. Vor diesem Hintergrund sei nur schwer zu verstehen, „warum 50.000 Menschen in einem Fußball-Stadion jetzt zusammenkommen, auch wenn das genehmigt wurde“, sagt Seibert. Ein „Befremden über solche Bilder“ sei verständlich, auch wenn man bedenke, dass in anderen Regionen Deutschlands parallel alle Weihnachtsmärkte geschlossen würden.

Portugiesischer Fußballclub: 13 Omikron-Fälle

Beim portugiesischen Fußballclub Belenenses Lissabon sind nach amtlichen Angaben 13 Coronavirus-Fälle mit der neuen Omikron-Variante entdeckt worden. Nur einer der Spieler sei kürzlich in Südafrika gewesen, wo die Variante zuerst entdeckt worden ist, teilte das Nationale Gesundheitsinstitut Ricardo Jorge mit. Das würde auf die erste bekannte Übertragung der neuen Variante außerhalb Südafrikas hindeuten.

Virologe: 10.000 neue Corona-Fälle in Südafrika bis zum Wochenende

Der südafrikanische Virologe Salim Abdool Karim erwartet in dem Kap-Staat bis zum Ende der Woche einen Anstieg der landesweiten Corona-Infektionen um rund 10.000 neue Fälle. Dennoch bestehe kein Grund zur Panik. Er erwartet auch für Dezember ein schnelles Ansteigen der Fallzahlen und mehr Druck auf die Krankenhäuser.

Das Auftauchen der neue Omikron-Coronavariante war nach seiner Ansicht kaum überraschend: „Wir hatten das erwartet – wir wussten nur nichts über das Wie und Wann“, sagte Karim. Die neue Omikron-Coronavariante sei relativ einfach nachzuweisen und es gebe kaum Anlass, bisherige Behandlungsmethoden zu ändern.

Auch wenn es fraglich bleibe, ob bisherige Impfstoffe nun genügend Schutz böten, dürfte er weiterhin hoch sein. Die frühe Entdeckung der Variante durch südafrikanische Experte sei somit kein Grund zu Überreaktionen wie Grenzschließungen, sagte Karim.

Experte: Impfstoffe verhindern wahrscheinlich schwere Erkrankungen

Die existierenden Impfstoffe können nach Einschätzung des führenden südafrikanischen Seuchenexperten Salim Abdool Karim mit einiger Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverläufe nach Infektionen mit der neuen Virus-Variante Omikron verhindern. Es sei allerdings noch zu früh um zu sagen, ob Omikron zu mehr schwereren Krankheitsbildern als ältere Varianten führen könne, sagt Karim auf einer Pressekonferenz. Es scheine aber, dass Omikron sich schneller verbreite und das wahrscheinlich mehr bereits Geimpfte von dem neuen Virus betroffen würden als von älteren Varianten.

Erster Omikron-Verdachtsfall in Österreich

In Österreich wurde bei einem Verdachtsfall aus Tirol die neuartige Coronavirus-Variante Omikron bestätigt. Nach einer Analyse der Experten deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Reisenden, der aus Südafrika zurückgekommen war, um die neuartige Mutation Omikron handelt, teilt das Bundesland Tirol mit.

Südafrika kritisiert Einreiseverbote: „Keine Hilfe“

Südafrika kritisiert die in mehreren europäischen Ländern erlassenen Einreiseverbote für Reisende aus Ländern im Süden Afrikas. Diese Maßnahmen seien keine Hilfe, sagt Gesundheitsminister Joe Phaahla auf einer Pressekonferenz. Er habe der US-Regierung erklärt, damit würden die Dinge schwieriger gemacht. Er kündigt eine Erklärung der Länder im südlichen Afrika auf der Weltgesundheitsversammlung an, in der die Einreiseverbote verurteilt werden. Die Weltgesundheitsversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Südafrika warnt vor Panik wegen Omikron

Der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla warnt vor einer Panik wegen der neuen Corona-Variante Omikron. Dafür gebe es keinen Grund, sagt er auf einer Pressekonferenz. Wissenschaftler versuchten festzustellen, ob die neue Variante des Coronavirus ansteckender als die bekannten sei und welche Vakzine einen schweren Krankheitsverlauf verhindern könnten. Es werde alles unternommen, damit das Gesundheitssystem auf Omikron vorbereitet sei.

Corona-Krisenstab vor dem Start

Der geplante neue Corona-Krisenstab im Kanzleramt könnte schon in den nächsten Tagen seine Arbeit aufnehmen. Das haben die Spitzen der künftigen Ampel-Koalition angekündigt. Über das weitere Vorgehen besteht in der Politik sonst aber nicht viel Einigkeit. SWR3-Hauptstadtkorrespondent Jim-Bob Nickschas berichtet:

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Corona-Krisenstab vor dem Start

Dauer

Sonderaktionen am Wochenende: Impfkampagne läuft gut

Die Impfkampagne hat sich wegen zahlreicher Sonderimpfaktionen auch am Wochenende deutlich beschleunigt: Samstag und Sonntag registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 660.000 Corona-Impfungen. Am Sonntag wurden danach 152.673 Personen geimpft, am Samstag 509.096. An den vorangehenden Sonntagen waren es nur 91.000 bzw. 48.000 und 32.000 Impfungen gewesen.

Söder: Auch Apotheker und Pflegekräften sollen impfen

Auch Apotheker und Pflegekräfte sollten sich nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder an der Impfkampagne beteiligen. Dafür müssten auf Bundesebene schnell die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, sagt der CSU-Chef im ZDF. Söder fordert eine baldige Ministerpräsidentenkonferenz. „Warum zehn Tage warten?“, sagt er und fordert etwa auch eine bundesweite Umsetzung von 2G-Plus-Regeln. Die SPD müsse zudem schnell sagen, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werde.

Neue Bildungsministerin gegen Schulschließungen

Die künftige Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) lehnt Schulschließungen zum jetzigen Zeitpunkt ab. „Wir haben Schulschließungen im Infektionsschutzgesetz jetzt auch erst mal so nicht vorgesehen, weil ein parteiübergreifender Konsens ist, dass das nicht der richtige Weg ist“, sagte die Politikerin den Sendern RTL und ntv. „Man muss erst mal alles andere tun, bevor man eine solche Maßnahme in Erwägung zieht.“ Die weiteren Entwicklungen seien allerdings nicht absehbar, erklärte sie mit Blick auf die neue Virusvariante Omikron.

WHO: Weltweites Risiko durch Omikron „sehr hoch“

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft das von der neuen Omikron-Variante ausgehende weltweite Risiko als insgesamt „sehr hoch“ ein. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren globalen Ausbreitung sei groß. Es sei mit steigenden Covid-19-Fallzahlen zu rechnen. Die WHO ruft ihre 194 Mitgliedstaaten dazu auf, sicherzustellen, dass Pläne zur Eindämmung in Kraft seien, um das Gesundheitssystem aufrecht zu halten.

Grünen-Gesundheitsexperte fordert Stopp planbarer OPs

Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen hat der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen einen Stopp von planbaren medizinischen Eingriffen in allen Bundesländern gefordert. „In den Ländern, wo noch planbare Operationen stattfinden, muss jetzt das Regelprogramm gestoppt werden, um Kapazitäten zu schaffen für Patienten aus den Regionen, in denen das System bereits an der Grenze ist“, sagte Dahmen den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Wir müssen jetzt überall umstellen auf Notbetrieb.

Es sei offensichtlich, dass die Infektionsdynamik ungebremst dazu führe, dass die Belastung im Gesundheitswesen und die Zahl der erkrankten und sterbenden Menschen viel zu schnell zunehme, sagte Dahmen. Er forderte die Verantwortlichen deshalb dazu auf, die rechtlichen Möglichkeiten im Kampf gegen die Pandemie auszuschöpfen: „Dort, wo weitergehende Maßnahmen möglich sind, müssen sie jetzt durchgesetzt werden“, betonte Dahmen, der selbst Arzt ist. 

Leopoldina-Wissenschaftlerin: Kein Verständnis für Zögern der Politik

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina kritisiert das Ausbleiben neuer Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung. Man habe kein Verständnis für das Zögern der Politik, sagt die Medizinerin Jutta Gärtner im ZDF. Um die vierte Welle der Pandemie zu bremsen, seien Maßnahmen nötig und zwar sofort.

Sie warnt vor einem drohenden Kollaps der Krankenhäuser. „Wir brauchen sofort Kontaktbeschränkungen.“ Zudem müsse mehr geimpft werden. Für die sogenannte Herdenimmunität müssten weit mehr als 85 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Derzeit seien erst knapp 70 Prozent der Deutschen vor dem Virus geschützt. Die Direktorin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität Göttingen empfiehlt auch Kinder und Jugendliche zu impfen.

RKI: Inzidenz steigt weiter

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gestiegen: von 446,7 auf jetzt 452,4. Das hat das Robert-Koch-Institut (RKI) mitgeteilt. Demnach haben die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 29.364 neue Corona-Infektionen registriert – 1.279 Fälle weniger als vor einer Woche. 73 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Informationen zum Coronavirus Hier findest du die Hospitalisierungsrate für dein Bundesland

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Städtetag fordert Beteiligung an Corona-Krisenstab

Der Deutsche Städtetag fordert, dass die Kommunen am geplanten ständigen Corona-Krisenstab im Kanzleramt beteiligt werden. Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) sagte den Funke-Zeitungen, mit der neuen Virus-Variante spitze sich die Situation zu, deshalb seien zügige Entscheidungen notwendig – und dafür brauche es die Expertise der Städte. Dort würden die Corona-Regeln umgesetzt.

Auf die Einrichtung des ständigen Bund-Länder-Krisenstabs hatten sich die Ampel-Parteien geeinigt. FDP-Chef Christian Lindner sagte in der ARD, der Stab werde in dieser Woche seine Arbeit aufnehmen – unter Leitung eines Bundeswehr-Generals.

Niederlande: Paar flieht aus Quarantäne-Hotel

In den Niederlanden ist ein Paar aus einem Quarantäne-Hotel geflüchtet, in dem auch positiv-getestete Reisende aus Südafrika untergebracht sind. Bei einigen von ihnen war die Omikron-Variante festgestellt worden. Die niederländische Grenzpolizei hat die beiden Flüchtigen in einem Flugzeug gefasst, das in Richtung Spanien starten sollte. Sie müssen sich jetzt wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verantworten. Den Behörden zufolge ist einer der beiden positiv auf Corona getestet worden. Ob es sich dabei auch um die Omikron-Variante handelt, ist unklar.

Drosten besorgt über Omikron-Variante

Angesichts der Omikron-Variante des Coronavirus hat sich der Berliner Virologe Christian Drosten besorgt gezeigt. Im ZDF heute Journal betonte er aber auch noch einmal: Man wisse noch nicht viel über die neue Variante. Es gebe zwar Berichte über milde Verläufe, daran sei aber noch nicht viel Substanz, so Drosten. Es seien gerade mal rund 1.000 Omikron-Fälle nachgewiesen und deren Verlauf müsse man erst noch beobachten. Drosten geht davon aus, dass die verfügbaren Impfstoffe mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen einen schweren Krankheitsverlauf schützen.

„Ich bin schon ziemlich besorgt“ https://t.co/dSkcEBWysQ

Diskussion über strengere Corona-Regeln

Angesichts der steigenden Infektionszahlen wird in Deutschland weiter über strengere Corona-Regeln diskutiert. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat in der ARD angekündigt, in ihrem Bundesland würden innerhalb dieser Woche Kontaktbeschränkungen verhängt.

"Wir setzen jetzt praktisch einen Lockdown für die Ungeimpften um." @ManuelaSchwesig @annewill https://t.co/n21gue2S81

Zudem forderte sie, die 2G-Plus-Regelung konsequent umzusetzen. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigte diese Forderung in der Sendung Anne Will.

"Weder der Krisenstab, noch das Impfen wird jetzt diese Welle, so wie sie ist, in dieser Höhe, mit dieser Belastung im Gesundheitswesen, brechen." @jensspahn @annewill https://t.co/x3SJ9Vd4bH

Auch die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) ist für mehr Kontaktbeschränkungen. Im Bericht aus Berlin sagte sie, die derzeitigen Maßnahmen reichten nicht aus.

"Jetzige Maßnahmen reichen nicht aus" – Die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Die Grünen) fordert im #BerichtausBerlin schnellstmögliche Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die #VierteWelle. https://t.co/yRdofDJPh5

Montag: G7-Sondertreffen zu Omikron

Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien für morgen ein Sondertreffen der G7-Staaten einberufen. Die zuständigen Minister der führenden Wirtschaftsnationen werden die aktuellen Entwicklungen diskutieren, teilte die britische Regierung mit. Das G7-Bündnis besteht aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Kanada und Japan.

B.1.1.529 breitet sich aus Omikron: Was über die Corona-Variante bekannt ist

Seit der Delta-Variante hat keine neue Variante des Coronavirus so große Besorgnis ausgelöst wie B.1.1.529 auch Omikron genannt. Hier erfahrt ihr alles, was bisher bekannt ist.  mehr...

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